Stanzen

03
Jan

Der Mensch versuchte schon seit langer Zeit Teile aus Materialien herauszuarbeiten. Das Ausschaben, Ausschneiden und Aussägen ermöglichte es dem Menschen jedoch nur ein Teil zu erhalten. Jedes weitere Teil, das herausgeschnitten werden sollte, musste mit dem gleichen Aufwand geschaffen werden. Schließlich erfand ein kluger Mann die Technik des Stanzens. Unter Verwendung eines Stanzwerkzeugs wurde aus einem flachen Material mit viel Kraft das Teil heraus gestanzt(und meist mehrere auf einmal). Industriell wurde das Stanzen erst, als richtige Maschinen auf den Markt kamen.

Heutzutage werden Metallteile einer Fahrzeugkarosserie aus Blech herausgeschlagen, um sie dann später wie ein Puzzle wieder zusammenzufügen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um große, kleine, runde oder eckige Teile handelt. Für jedes Verfahren gibt es die entsprechende Stanzmaschine. Nicht nur in der Metallverarbeitung bedient man sich der Stanztechnik, sondern auch in der Kunststoff- und Holzverarbeitung.

Mit der Technik verwandt ist auch das Prägen. Das Rohmaterial wird hierbei nicht ausgeschlagen, es wird eine entsprechende Form in das entsprechende Material eingeprägt.

Seit der Erfindung des Stanzens können verschiedene Teile zur gleichen Zeit gefertigt werden, mit nur einer großen Kraftaufwendung. Voraussetzung für eine saubere Stanzarbeit ist natürlich ein entsprechendes Stanzwerkzeug, das gut aufgearbeitet wurde. Dann werden die Teile aus dem Material scharf und präzise heraus geschnitten. Die meisten Stanzmaschinen werden mit dem Computer verbunden und über diesen gesteuert.

Die Stanztechnik ist heutzutage nicht mehr aus dem Industriebereich wegzudenken und auch heute wird die Technik immer weiter entwickelt, um schneller und billiger Teile in der Masse zu schaffen. Sogar Außenkonturen von Sandwich-Etiketten werden mit der Stanztechnik bearbeitet.